Pressemitteilung zum Halbjahresbericht 2020

27. Aug. 2020 | Corporate News

  • Funkwerk-Konzern profitiert im ersten Halbjahr 2020 von laufenden Projekten
  • Einschränkungen durch Corona-Krise vor allem bei logistischen Abläufen und auf den Baustellen
  • Konzernumsatz steigt auf 46,3 Mio. Euro und Betriebsergebnis (EBIT) auf 7,5 Mio. Euro
  • Auftragseingang mit 48,1 Mio. Euro rund 10 % unter dem außergewöhnlich guten Vorjahreswert
  • Prognose für Geschäftsjahr 2020: Konzernumsatz von 93 Mio. Euro bis 97 Mio. Euro und EBIT auf hohem Vorjahresniveau erwartet

Kölleda, 27. Monat 2020 – Der Funkwerk-Konzern konnte sich im ersten Halbjahr 2020 bezüglich Umsatz und Betriebsergebnis sehr gut entwickeln, obwohl der Geschäftsverlauf von coronabedingten Einflüssen geprägt war. Insbesondere von März bis Mai führte die Pandemie zu erheblichen Störungen bei den logistischen Abläufen und der Arbeit auf den Baustellen. Der Konzernumsatz erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 13,2 % auf 46,3 Mio. Euro (Vorjahr: 40,9 Mio. Euro), wobei Funkwerk überwiegend von bereits vor Beginn der Corona-Krise laufenden Projekten profitierte. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg im Halbjahresvergleich konzernweit von 5,4 Mio. Euro auf 7,5 Mio. Euro, woraus sich eine EBIT-Marge von 16,1 % (Vorjahr: 13,2 %) errechnet. Nach Steuern wurde ein Periodenüberschuss in Höhe von 5,7 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr: 4,8 Mio. Euro). Da die Aufträge im Investitionsgütermarkt, in dem der Funkwerk-Konzern tätig ist, von langen Vorlauf- und Umsetzungsphasen geprägt sind, gab es hier bisher keine größeren Beeinträchtigungen.

Der Auftragseingang, der sich im Funkwerk-Konzern bis Ende Juni auf 48,1 Mio. Euro belief (Vorjahr: 53,5 Mio. Euro), blieb rund 10 % hinter dem außergewöhnlich guten Vorjahreswert zurück. Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2020 betrug 78,2 Mio. Euro (Vorjahr: 82,9 Mio. Euro).

Durch die positive Ergebnisentwicklung konnte die Vermögens- und Finanzlage von Funkwerk weiter gestärkt werden: Die Eigenkapitalquote lag zur Jahresmitte bei sehr soliden 50,3 % nach 46,8 % am Jahresende 2019. Die liquiden Mittel erhöhten sich in den ersten sechs Monaten 2020 von 37,6 Mio. Euro auf 40,4 Mio. Euro.

Welche mittel- bis langfristigen Auswirkungen die Coronavirus-Pandemie auf die Konjunktur und auch den Funkwerk-Konzern haben wird, ist aktuell nicht abschätzbar. Bisher belasten insbesondere Projekt- und Terminverschiebungen sowie Reisebeschränkungen das operative Geschäft. Auch Installationen und Serviceeinsätze vor Ort sind deutlich erschwert. Ob sich die seit Juni in einigen Ländern spürbaren Erholungstendenzen fortsetzen, wie schnell die Rückstände aufgeholt werden können, wann der Höhepunkt der Krise erreicht sein wird und wie die Regierungen jeweils auf die Krise reagieren, lässt sich nicht verlässlich vorhersagen, sodass die Planungsgrundlage vor allem hinsichtlich der stark volatilen Situation außerhalb Deutschland momentan mit höherer Unsicherheit als gewöhnlich behaftet ist. Zudem wirken sich durch die langen Projektzeiten Markteinbrüche in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Konzerns aus.

Auf Basis der guten Auftragslage und der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr geht Funkwerk derzeit davon aus, dass im Geschäftsjahr 2020 ein Umsatzniveau von 93 Mio. Euro bis 97 Mio. Euro im Konzern erreicht wird (2019: 94,8 Mio. Euro). Das operative Betriebsergebnis (EBIT) kann voraussichtlich auf dem hohen Niveau des Vorjahres gehalten werden (2019: 16,3 Mio. Euro), sofern sich die Pandemielage nicht deutlich verschlechtert und es zu keinen weiteren Einschränkungen kommt.

 

Die Funkwerk AG, Kölleda/Thüringen, ist als mittelständischer Technologiekonzern spezialisiert auf lösungsorientierte Informations-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme für den Schienenverkehr, Infrastruktur, Behörden und Unternehmen. Funkwerk-Produkte basieren auf modernsten Verfahren der Funk- und Kommunikationstechnik sowie der Datenverarbeitung und tragen zur Kostensenkung bei den Kunden bei.

Weitere Informationen

Funkwerk AG
Im Funkwerk 5
D-99625 Kölleda/Thüringen
Tel.: 03635 458 500
Fax: 03635 458 399
E-Mail: ir@funkwerk.com

Pressekontakt

Redaktionsbüro tik GmbH
Claudia Wieland
Tel.: 0911 9597871
info@tik-online.de

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  • Konzern profitiert im ersten Halbjahr 2020 von laufenden Projekten
  • Einschränkungen durch Corona-Krise vor allem bei logistischen Abläufen und auf den Baustellen
  • Konzernumsatz steigt auf 46,3 Mio. Euro und Betriebsergebnis (EBIT) auf 7,5 Mio. Euro
  • Auftragseingang mit 48,1 Mio. Euro rund 10 % unter dem außergewöhnlich guten Vorjahreswert
  • Prognose für Geschäftsjahr 2020: Konzernumsatz von 93 Mio. Euro bis 97 Mio. Euro und EBIT auf hohem Vorjahresniveau erwartet

Kölleda, 27. Monat 2020 – Der Funkwerk-Konzern konnte sich im ersten Halbjahr 2020 bezüglich Umsatz und Betriebsergebnis sehr gut entwickeln, obwohl der Geschäftsverlauf von coronabedingten Einflüssen geprägt war. Insbesondere von März bis Mai führte die Pandemie zu erheblichen Störungen bei den logistischen Abläufen und der Arbeit auf den Baustellen. Der Konzernumsatz erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 13,2 % auf 46,3 Mio. Euro (Vorjahr: 40,9 Mio. Euro), wobei Funkwerk überwiegend von bereits vor Beginn der Corona-Krise laufenden Projekten profitierte. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg im Halbjahresvergleich konzernweit von 5,4 Mio. Euro auf 7,5 Mio. Euro, woraus sich eine EBIT-Marge von 16,1 % (Vorjahr: 13,2 %) errechnet. Nach Steuern wurde ein Periodenüberschuss in Höhe von 5,7 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr: 4,8 Mio. Euro). Da die Aufträge im Investitionsgütermarkt, in dem der Funkwerk-Konzern tätig ist, von langen Vorlauf- und Umsetzungsphasen geprägt sind, gab es hier bisher keine größeren Beeinträchtigungen.

Der Auftragseingang, der sich im Funkwerk-Konzern bis Ende Juni auf 48,1 Mio. Euro belief (Vorjahr: 53,5 Mio. Euro), blieb rund 10 % hinter dem außergewöhnlich guten Vorjahreswert zurück. Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2020 betrug 78,2 Mio. Euro (Vorjahr: 82,9 Mio. Euro).

Durch die positive Ergebnisentwicklung konnte die Vermögens- und Finanzlage von Funkwerk weiter gestärkt werden: Die Eigenkapitalquote lag zur Jahresmitte bei sehr soliden 50,3 % nach 46,8 % am Jahresende 2019. Die liquiden Mittel erhöhten sich in den ersten sechs Monaten 2020 von 37,6 Mio. Euro auf 40,4 Mio. Euro.

Welche mittel- bis langfristigen Auswirkungen die Coronavirus-Pandemie auf die Konjunktur und auch den Funkwerk-Konzern haben wird, ist aktuell nicht abschätzbar. Bisher belasten insbesondere Projekt- und Terminverschiebungen sowie Reisebeschränkungen das operative Geschäft. Auch Installationen und Serviceeinsätze vor Ort sind deutlich erschwert. Ob sich die seit Juni in einigen Ländern spürbaren Erholungstendenzen fortsetzen, wie schnell die Rückstände aufgeholt werden können, wann der Höhepunkt der Krise erreicht sein wird und wie die Regierungen jeweils auf die Krise reagieren, lässt sich nicht verlässlich vorhersagen, sodass die Planungsgrundlage vor allem hinsichtlich der stark volatilen Situation außerhalb Deutschland momentan mit höherer Unsicherheit als gewöhnlich behaftet ist. Zudem wirken sich durch die langen Projektzeiten Markteinbrüche in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Konzerns aus.

Auf Basis der guten Auftragslage und der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr geht Funkwerk derzeit davon aus, dass im Geschäftsjahr 2020 ein Umsatzniveau von 93 Mio. Euro bis 97 Mio. Euro im Konzern erreicht wird (2019: 94,8 Mio. Euro). Das operative Betriebsergebnis (EBIT) kann voraussichtlich auf dem hohen Niveau des Vorjahres gehalten werden (2019: 16,3 Mio. Euro), sofern sich die Pandemielage nicht deutlich verschlechtert und es zu keinen weiteren Einschränkungen kommt.

 

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